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iPhone 13 vs iPhone 14: Vergleich 2026

Chip, Kamera, Akku und Preis im ehrlichen Direktvergleich – plus klare Kaufempfehlung, welches refurbished-Modell sich für dich wirklich lohnt.

11 Min. Lesezeit
2.372 Wörter
Aktualisiert: 13.08.2026
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iPhone 13 oder iPhone 14 kaufen? Wir vergleichen beide Modelle Punkt für Punkt – Chip, Display, Kamera, Akku und Refurbished-Preis – und sagen dir ehrlich, für wen sich der Aufpreis zum iPhone 14 lohnt und wer mit dem 13 besser fährt.
Das Wichtigste in Kürze:
  • iPhone 13 und iPhone 14 sind sich überraschend ähnlich: gleicher A15-Chip-Kern, gleiches 6,1"-OLED mit 60 Hz, fast identischer Akku. Das 14 ist ein Feinschliff, kein Generationssprung.
  • Das iPhone 14 kann konkret mehr: etwas bessere Low-Light-Kamera (größerer Sensor, Photonic Engine), Autofokus in der Frontkamera, 6 statt 4 GB RAM, Crash Detection und Notruf SOS via Satellit.
  • Was das 14 nicht bringt: kein 120-Hz-Display, kein Dynamic Island, keine Teleoptik. Das gibt es erst bei den Pro-Modellen.
  • Refurbished ist das iPhone 13 der Preis-Leistungs-Sieger: Es kostet 2026 rund 80–100 € weniger und liefert für die meisten Menschen dasselbe Erlebnis.
  • Zum iPhone 14 lohnt der Aufpreis nur, wenn dir Selfie-Schärfe, Nachtfotos oder die Sicherheitsfeatures wirklich wichtig sind.
  • Beide sind als geprüftes Refurbished-Gerät eine kluge, nachhaltige Wahl – mit Garantie deutlich günstiger als neu.

Kurzantwort: Welches lohnt sich?

Wenn du nur eine Zeile lesen willst: Kauf das iPhone 13. Für die allermeisten Menschen ist es 2026 die klügere Wahl, weil es refurbished spürbar günstiger ist und im Alltag praktisch identisch performt. Das iPhone 14 ist kein Reinfall – im Gegenteil, es ist ein hervorragendes Smartphone – aber Apple hat hier bekannte Hardware poliert statt neu erfunden. Beide Geräte teilen sich denselben Prozessorkern, dasselbe Display und nahezu denselben Akku.

Zum iPhone 14 solltest du nur greifen, wenn dir mindestens einer von vier Punkten wirklich wichtig ist: schärfere Selfies dank Frontkamera-Autofokus, bessere Fotos bei wenig Licht, die automatische Unfallerkennung (Crash Detection) oder der Notruf über Satellit. Trifft keiner dieser Punkte zu, sparst du beim 13 bares Geld – ohne im Alltag etwas zu vermissen. Diesen Vergleich schauen wir uns jetzt Punkt für Punkt an, ehrlich und ohne Marketing-Nebel. Für einen Überblick über die gesamte iPhone-Palette und die passenden Modelljahrgänge hilft dir unser großer Refurbished-iPhone-Kaufratgeber weiter.

Wichtig vorab: Wir vergleichen hier bewusst refurbished, nicht neu. Beide Modelle sind längst nicht mehr Apples aktuelle Generation und deshalb als generalüberholte Geräte hervorragend verfügbar – oft mit derselben Optik wie ein Neugerät, aber zu einem Bruchteil des ursprünglichen Preises. Genau in dieser Preisklasse spielt sich die Entscheidung ab, und genau hier wiegt jeder gesparte Euro doppelt.

iPhone 13 vs. 14: die technischen Daten im Vergleich

Die harte Datenlage zeigt schon fast alles: Die Unterschiede stecken in Details, nicht in den großen Eckwerten. Hier die verifizierten Spezifikationen beider Modelle nebeneinander.

Merkmal iPhone 13 iPhone 14
ChipA15 Bionic, 4-Core-GPUA15 Bionic, 5-Core-GPU
Arbeitsspeicher4 GB RAM6 GB RAM
Display6,1" OLED, 60 Hz6,1" OLED, 60 Hz
Hauptkamera12 MP, f/1.6, Sensor-Shift-OIS12 MP, f/1.5, größerer Sensor + Photonic Engine
Frontkamera12 MP, Fixfokus12 MP, TrueDepth mit Autofokus
Akku3.240 mAh (bis 19 Std. Video)3.279 mAh (bis 20 Std. Video)
Crash DetectionNeinJa
Notruf SOS via SatellitNeinJa
Gewicht174 g172 g
Farben (Auswahl)Mitternacht, Polarstern, Blau, Rosé, Rot, GrünMitternacht, Polarstern, Blau, Violett, Gelb, Rot
Preis refurbished 2026 (ab)ca. 289 €ca. 379 €

Auffällig: In fünf der wichtigsten Zeilen – Display, Chip-Grundarchitektur, Akkugröße, Gewicht und Ladeleistung – sind die Geräte quasi deckungsgleich. Die echten Unterschiede liegen bei GPU, RAM, Kamera und drei neuen Sicherheitsfunktionen. Genau diese Punkte gehen wir jetzt einzeln durch. Alle Werte kannst du in den offiziellen Datenblättern von Apple für das iPhone 13 und das iPhone 14 nachschlagen.

Design & Display

Legst du beide iPhones nebeneinander, brauchst du ein geübtes Auge, um sie zu unterscheiden. Abmessungen, Aluminiumrahmen, das Ceramic-Shield-Glas und die flachen Kanten sind identisch. Selbst die Notch – die Aussparung oben im Display für die Frontkamera – ist bei beiden gleich groß. Das gefeierte Dynamic Island, also die interaktive Pille statt der Notch, kam erst mit dem iPhone 14 Pro und blieb den Pro-Modellen vorbehalten. Wer optisch etwas Neues will, wird beim Standard-14 also nicht fündig.

Beim Display gibt es schlicht keinen Unterschied: Beide setzen auf ein 6,1 Zoll großes Super-Retina-XDR-OLED mit 60 Hz Bildwiederholrate, 460 ppi und bis zu 1.200 nits Spitzenhelligkeit bei HDR-Inhalten. Das bedeutet konkret: satte Farben, tiefes Schwarz, aber eben keine 120-Hz-ProMotion-Flüssigkeit. Wer einmal ein 120-Hz-Panel genutzt hat, merkt beim Scrollen den Unterschied – doch den bekommst du bei dieser Preisklasse weder beim 13 noch beim 14, sondern nur bei den Pro-Geräten.

Bei den Farben trennen sich die Jahrgänge leicht: Das iPhone 13 gab es unter anderem in Rosé und Grün, das iPhone 14 kam später zusätzlich in Violett und einem kräftigen Gelb. Für den Gebrauchtmarkt heißt das vor allem: Die Farbauswahl hängt stärker vom aktuellen Angebot ab als vom Modelljahr – klassische Töne wie Mitternacht und Polarstern sind bei beiden am leichtesten zu bekommen. Bei der Robustheit gibt es keinen Unterschied: Beide sind nach IP68 gegen Wasser und Staub geschützt und tragen dieselbe Ceramic-Shield-Front.

Experten-Tipp: Der einzige sichtbare Design-Unterschied ist die minimal größere Kameraausbuchtung auf der Rückseite des iPhone 14 – bedingt durch den neuen, größeren Hauptsensor. In einer Hülle fällt selbst das nicht mehr auf. Wichtig für Umsteiger: Wegen dieser leicht anderen Ausbuchtung passen Hüllen des iPhone 13 nicht immer perfekt auf das 14 und umgekehrt.

Leistung & Chip

Hier steckt die vielleicht größte Überraschung: Beide Modelle nutzen denselben Apple A15 Bionic. Der einzige Unterschied ist die Grafikeinheit. Das iPhone 14 erhielt die 5-Core-GPU, die vorher dem iPhone 13 Pro vorbehalten war, während das Standard-iPhone-13 mit der 4-Core-GPU auskommt. Dazu hat das 14 mit 6 GB statt 4 GB mehr Arbeitsspeicher.

Was heißt das im echten Leben? Für Web, Social Media, Streaming, Nachrichten, Navigation und Fotografie: nichts. Beide Geräte öffnen Apps ohne Verzögerung, scrollen flüssig und halten problemlos mehrere Jahre iOS-Updates aus. In synthetischen Benchmarks liegt das 14 vorne, aber der Vorsprung ist im Grafik-Bereich einstellig und im Alltag nicht spürbar.

Erst bei grafikintensiven 3D-Spielen über lange Sessions oder bei anspruchsvoller Videobearbeitung zahlt sich die fünfte GPU-Kern-Einheit und das zusätzliche RAM leicht aus – etwa durch etwas stabilere Frameraten und weniger häufiges Neuladen von Apps im Hintergrund. Für Power-Gamer ein kleines Plus, für alle anderen irrelevant.

Ein wichtiger Punkt für die Zukunftssicherheit: Weil beide auf demselben A15 basieren, ist auch ihre Update-Versorgung praktisch gleich lang. Apple pflegt seine iPhones traditionell fünf bis sechs Jahre mit neuen iOS-Versionen. Der eine Modelljahrgang Unterschied verschiebt das Support-Ende also allenfalls um ein Jahr – kein Argument, das den Aufpreis zum 14 rechtfertigt. Wer heute ein iPhone 13 kauft, ist softwareseitig noch lange auf der sicheren Seite.

  • Alltag (Social, Web, Streaming): kein spürbarer Unterschied
  • Fotografieren & Videos aufnehmen: kein spürbarer Unterschied in der Geschwindigkeit
  • Intensives Gaming über Stunden: leichter Vorteil iPhone 14
  • Viele Apps parallel offen halten: leichter Vorteil iPhone 14 (6 GB RAM)

Kamera im Vergleich

Die Kamera ist der Bereich, in dem das iPhone 14 seinen deutlichsten Vorsprung ausspielt – wobei die Megapixelzahl gleich bleibt. Der Fortschritt steckt in der Hardware und der Software dahinter.

Hauptkamera

Das iPhone 14 bekam einen größeren Sensor mit lichtstärkerer f/1.5-Blende (statt f/1.6 beim 13) und die neue Bildverarbeitungs-Pipeline Photonic Engine. Beide sammeln mehr Licht ein, was vor allem bei Dämmerung und in Innenräumen sichtbar wird: weniger Bildrauschen, natürlichere Hauttöne, mehr Details in den Schatten. Bei gutem Tageslicht sind die Fotos beider Geräte dagegen kaum auseinanderzuhalten.

Frontkamera

Das für viele wichtigste Upgrade: Die TrueDepth-Frontkamera des iPhone 14 hat erstmals einen Autofokus. Das iPhone 13 arbeitet vorne mit einem festen Fokus. In der Praxis heißt das: Selfies auf Armlänge sind bei beiden scharf, aber sobald mehrere Personen im Bild sind, das Motiv weiter weg ist oder du vloggst, liefert das 14 zuverlässig schärfere Ergebnisse.

Ultraweitwinkel & Video

Die zweite Linse auf der Rückseite – das 12-MP-Ultraweitwinkel – ist bei beiden Modellen technisch nahezu gleich, profitiert beim 14 aber ebenfalls vom Photonic Engine und liefert dadurch in dunklen Szenen etwas sauberere Aufnahmen. Beim Video filmen beide bis 4K mit 60 Bildern pro Sekunde und beherrschen den Kinomodus mit Schärfeverlagerung. Exklusiv beim iPhone 14 ist der neue Action-Modus für besonders ruckelfreie, stabilisierte Aufnahmen in Bewegung – praktisch für Sport- und Action-Clips, für die meisten aber ein Nice-to-have.

Kurz gesagt: Wer viel bei Nacht fotografiert oder oft Selfies und Videos mit der Frontkamera macht, bekommt beim iPhone 14 einen echten Mehrwert. Für Gelegenheits-Fotografen reicht die Kamera des iPhone 13 vollkommen aus – sie ist nach wie vor exzellent.

Akku & Laufzeit

Auf dem Papier trennt beide fast nichts: 3.240 mAh im iPhone 13, 3.279 mAh im iPhone 14 – ein Unterschied von rund einem Prozent. Apple gibt für das 14 bis zu 20 Stunden Videowiedergabe an, für das 13 bis zu 19 Stunden. In der Realität schaffen beide Geräte bei normaler Nutzung locker einen vollen Tag; Intensivnutzer mit viel Gaming oder GPS kommen bei beiden gegen Abend ans Limit.

Auch beim Laden gibt es keinen Unterschied: Beide unterstützen kabelgebundenes Schnellladen mit bis zu 20 Watt (rund 50 % in 30 Minuten mit passendem Netzteil) sowie MagSafe mit bis zu 15 Watt und normales Qi-Laden. Ein Netzteil liegt beiden nicht bei – hier lohnt ein Blick auf passendes iPhone-Zubehör wie Kabel und Ladegeräte.

Achtung: Viel entscheidender als die 40 mAh Unterschied ist bei einem gebrauchten Gerät die Batteriegesundheit. Ein iPhone 14 mit 82 % Akkukapazität hält im Alltag kürzer durch als ein iPhone 13 mit 100 %. Achte beim Kauf immer auf den angegebenen Akku-Wert – und wenn er niedrig ist, kalkuliere einen Tausch ein. Wann sich das lohnt, erklärt unser Ratgeber iPhone-Akku wechseln – wann es sich lohnt.

Neue Funktionen des iPhone 14

Drei Funktionen bringt das iPhone 14 wirklich exklusiv mit – alle im Bereich Sicherheit und Notfall:

  1. Crash Detection (Unfallerkennung): Sensoren erkennen einen schweren Auto- oder Motorradunfall und setzen automatisch einen Notruf ab, falls du nicht reagierst. Besonders relevant für Vielfahrer, Motorrad- und Radfahrer.
  2. Notruf SOS via Satellit: Außerhalb von Mobilfunk- und WLAN-Netzen kannst du über Satellit einen Notruf absetzen – etwa beim Wandern in abgelegenen Regionen. Verfügbarkeit und Konditionen variieren je nach Land und Zeitraum.
  3. 6 GB RAM & 5-Core-GPU: Kein Notfall-Feature, aber die technische Reserve, die das Gerät bei Multitasking und Gaming minimal souveräner macht.

Bei nüchterner Betrachtung sind das nette, im Ernstfall wertvolle Extras – aber für den täglichen Gebrauch der meisten Menschen keine spielentscheidenden Argumente. Wer nie ohne Netz unterwegs ist und nicht viel Auto oder Motorrad fährt, wird sie kaum je nutzen. Wichtig zu wissen: Softwarefunktionen wie Kinomodus, Fotografische Stile, iMessage oder die neuen iOS-Bedienelemente bekommen beide Geräte gleichermaßen mit jedem Update – die drei genannten Extras sind an die Hardware des iPhone 14 gebunden und lassen sich auf dem 13 nicht nachrüsten. Umgekehrt verpasst du mit dem iPhone 13 keine einzige alltagsrelevante App-Funktion.

Preis refurbished: lohnt sich der Aufpreis?

Jetzt zur Gretchenfrage. Neu kostete das iPhone 14 zum Start rund 120 € mehr als das iPhone 13. Auf dem Refurbished-Markt hat sich die Lücke 2026 etwas verkleinert, bleibt aber deutlich spürbar. Typische Preisspannen für geprüfte Geräte im Zustand „Sehr gut“:

Modell & Speicher iPhone 13 iPhone 14 Aufpreis
128 GBab ca. 289 €ab ca. 379 €ca. 90 €
256 GBab ca. 339 €ab ca. 439 €ca. 100 €

Rechnen wir es durch: Für rund 90 € Aufpreis bekommst du beim iPhone 14 die bessere Low-Light- und Frontkamera, 2 GB mehr RAM sowie Crash Detection und Satelliten-Notruf. Alles andere – Display, Chip-Kern, Akku, Ladeleistung, Design – ist identisch. Ob sich das lohnt, hängt allein davon ab, wie viel dir genau diese Punkte wert sind.

Für die Mehrheit der Käufer lautet die ehrliche Antwort: Nein, der Aufpreis lohnt selten. Das iPhone 13 ist 2026 der klare Preis-Leistungs-Sieger und liefert ein nahezu identisches Erlebnis für weniger Geld. Die eingesparten 90 € steckst du sinnvoller in mehr Speicher, eine gute Hülle oder einen frischen Akku. Warum sich refurbished generell rechnet – Garantie, Nachhaltigkeit, Preis – liest du im allgemeinen Refurbished-Ratgeber.

Ein oft übersehener Punkt beim Preisvergleich: der Speicher. Der Sprung von 128 auf 256 GB kostet innerhalb einer Modellreihe meist nur 40 bis 50 €. Wer viele Fotos, Videos und Apps hortet, fährt mit einem iPhone 13 mit 256 GB fast immer besser als mit einem iPhone 14 mit 128 GB zum ähnlichen Preis – mehr nutzbarer Speicher schlägt im Alltag die kleinen Feature-Unterschiede des 14 deutlich. Rechne also nicht nur Modell gegen Modell, sondern immer die komplette Konfiguration inklusive Speicher und Akkugesundheit gegeneinander.

Experten-Tipp: Vergleiche nicht nur den Preis, sondern auch Garantie und Rückgaberecht. Bei Valmento bekommst du auf jedes refurbished iPhone 24 Monate Garantie und 30 Tage Rückgaberecht – das relativiert einen scheinbar günstigeren Preis aus einer Kleinanzeige ohne jede Absicherung schnell.

Kaufempfehlung: Wer sollte welches nehmen?

Damit du dich nicht im Detail verlierst, hier die Entscheidung nach Nutzertyp:

Nimm das iPhone 13, wenn …

  • du ein exzellentes Smartphone zum bestmöglichen Preis suchst
  • dir Kamera-Feinheiten und Selfie-Schärfe nicht besonders wichtig sind
  • du das Gerät hauptsächlich für Alltag, Social Media, Streaming und Fotos nutzt
  • du das gesparte Geld lieber in mehr Speicher oder Zubehör investierst

Nimm das iPhone 14, wenn …

  • du oft und gern Selfies oder Frontkamera-Videos machst (Autofokus)
  • dir Fotoqualität bei wenig Licht wichtig ist
  • Crash Detection für dich zählt – etwa als Vielfahrer, Motorrad- oder Radfahrer
  • du viel in netzfernen Gebieten unterwegs bist (Satelliten-Notruf)

Schau lieber zu den Pro-Modellen, wenn …

… dir ein 120-Hz-Display (ProMotion), das Dynamic Island oder eine Teleoptik zum Zoomen wichtig sind. Diese Features gibt es weder beim 13 noch beim 14, sondern erst ab den Pro-Varianten. Welches Pro-Modell zu welchem Budget passt, klärt der iPhone-Kaufratgeber. Und wenn du ohnehin offen für Android bist, lohnt der Blick auf unseren Vergleich Samsung Galaxy S22 vs. S23 – dort stellt sich beim Android-Pendant eine ganz ähnliche Frage.

Häufige Fehler / Missverständnisse

Rund um diesen Vergleich kursieren ein paar hartnäckige Irrtümer. Die wichtigsten im Klartext:

  • „Das iPhone 14 hat das Dynamic Island.“ Falsch. Das Standard-iPhone-14 hat weiterhin die klassische Notch. Das Dynamic Island gibt es nur bei den Pro-Modellen des 14er-Jahrgangs.
  • „Das 14 hat einen viel schnelleren Chip.“ Nein. Beide nutzen den A15 Bionic. Der einzige Unterschied ist ein zusätzlicher GPU-Kern – im Alltag nicht spürbar.
  • „Neuer ist automatisch besser für die Zukunft.“ Nur bedingt. Beide Geräte bekommen noch jahrelang iOS-Updates. Ein einziges Modelljahr Unterschied macht bei der Update-Versorgung kaum etwas aus.
  • „Der Akku des 14 hält deutlich länger.“ Nein, der Unterschied liegt bei rund einem Prozent Kapazität. Viel wichtiger ist bei gebrauchten Geräten die tatsächliche Batteriegesundheit.
  • „Refurbished ist wie gebraucht ohne Garantie.“ Falsch. Ein geprüftes Refurbished-Gerät ist getestet, gereinigt und kommt mit Garantie und Rückgaberecht – ein großer Unterschied zur privaten Kleinanzeige.

Wenn du diese Punkte im Kopf behältst, triffst du eine Entscheidung, die zu deinem echten Nutzungsverhalten passt – und nicht zum Marketing-Versprechen der jeweils neueren Zahl auf der Rückseite.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Für die meisten Menschen ist das iPhone 13 die klügere Wahl: Es kostet refurbished rund 80–100 € weniger und bietet im Alltag ein praktisch identisches Erlebnis. Zum iPhone 14 solltest du nur greifen, wenn dir schärfere Selfies (Frontkamera-Autofokus), bessere Low-Light-Fotos, Crash Detection oder der Satelliten-Notruf wirklich wichtig sind.
Die Unterschiede sind klein. Das iPhone 14 hat einen A15 mit 5-Core-GPU (statt 4), 6 statt 4 GB RAM, eine lichtstärkere Hauptkamera mit Photonic Engine, Frontkamera-Autofokus, Crash Detection und Notruf via Satellit. Gleich sind Display (6,1" OLED, 60 Hz), Chip-Grundarchitektur, Akkugröße, Ladeleistung und Design.
Meist nicht. Für rund 90 € Aufpreis bekommst du beim iPhone 14 vor allem eine bessere Kamera bei wenig Licht, Frontkamera-Autofokus und Sicherheitsfeatures. Wenn dir diese Punkte nicht besonders wichtig sind, ist das iPhone 13 der klare Preis-Leistungs-Sieger. Das gesparte Geld steckst du besser in mehr Speicher oder einen frischen Akku.
Ja, beide nutzen den Apple A15 Bionic. Der einzige Unterschied: Das iPhone 14 hat die 5-Core-GPU (wie das iPhone 13 Pro), das Standard-iPhone-13 die 4-Core-Variante. Im Alltag – Web, Social Media, Streaming, Fotos – ist dieser Unterschied nicht spürbar. Nur bei langem, grafikintensivem Gaming zeigt das 14 einen minimalen Vorteil.
Nein, die Displays sind identisch: 6,1 Zoll Super-Retina-XDR-OLED mit 60 Hz Bildwiederholrate und bis zu 1.200 nits HDR-Spitzenhelligkeit. Ein flüssigeres 120-Hz-ProMotion-Display und das Dynamic Island gibt es weder beim iPhone 13 noch beim iPhone 14, sondern erst bei den Pro-Modellen.
Kaum. Das iPhone 14 hat 3.279 mAh, das iPhone 13 3.240 mAh – ein Unterschied von rund einem Prozent. Apple gibt bis 20 statt 19 Stunden Videowiedergabe an. Bei gebrauchten Geräten ist die tatsächliche Batteriegesundheit viel wichtiger als diese 40 mAh: Achte beim Kauf auf einen hohen Akku-Wert.
Ja, aber vor allem bei wenig Licht. Das iPhone 14 hat einen größeren Sensor mit f/1.5-Blende und die Photonic-Engine-Bildverarbeitung für sauberere Nachtfotos. Zusätzlich hat die Frontkamera erstmals Autofokus für schärfere Selfies. Bei gutem Tageslicht sind die Fotos beider Geräte kaum zu unterscheiden – die Kamera des iPhone 13 ist weiterhin exzellent.
Ja, noch viele Jahre. Apple versorgt seine iPhones traditionell fünf bis sechs Jahre mit neuen iOS-Versionen. Da iPhone 13 und 14 denselben A15-Chip nutzen, ist ihre Update-Versorgung nahezu gleich lang. Der eine Modelljahrgang Unterschied verschiebt das Support-Ende allenfalls um ein Jahr und ist kein Argument für den Aufpreis zum 14.
Nein. Das Standard-iPhone-14 hat weiterhin die klassische Notch – genau wie das iPhone 13. Das Dynamic Island, also die interaktive Pille am oberen Displayrand, gibt es nur bei den Pro-Modellen des 14er-Jahrgangs. Wer diese Funktion möchte, muss zu einem iPhone 14 Pro oder neuer greifen.
Ja. Ein geprüftes Refurbished-iPhone ist getestet, gereinigt und kommt mit Garantie und Rückgaberecht – bei Valmento mit 24 Monaten Garantie und 30 Tagen Rückgabe. Du sparst gegenüber Neuware deutlich und handelst nachhaltiger. Wichtig ist nur, auf einen seriösen Anbieter, den angegebenen Zustand und die Akkugesundheit zu achten.
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