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Apple Keynote 2026: iPhone 18 Pro, iPhone Duo und alle Preise

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Valmento Redaktion
· 09. September 2026 · 13 Min. Lesezeit
Apple Keynote 2026: iPhone 18 Pro, iPhone Duo und alle Preise

TL;DR – das Wichtigste zuerst

  • Sechs Ankündigungen, kein Basismodell. Apple hat iPhone 18 Pro und Pro Max, das faltbare iPhone Duo, Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4, AirPods 5 und ein neues Gesundheitssystem vorgestellt. Ein schlichtes „iPhone 18" ohne Pro gibt es nicht.
  • Das iPhone 18 Pro startet bei 1.449 €, das Pro Max bei 1.599 €. Vorbestellung ab 12. September, im Handel ab 18. September. Das faltbare iPhone Duo kostet ab 2.299 € und kommt erst am 23. Oktober.
  • Im Karton liegt kein Netzteil. Enthalten sind das iPhone und ein ein Meter langes USB-C-Kabel. Für Apples Angabe „50 Prozent in etwa 15 Minuten" braucht es ein Netzteil mit 60 Watt oder mehr – das muss man dazukaufen.
  • Qi2 zieht mit MagSafe gleich. Beide laden das iPhone 18 Pro mit bis zu 25 Watt. Wer bisher zu MagSafe griff, weil Qi2 langsamer war, hat dieses Argument nicht mehr.
  • Drei Zahlen kursieren heute falsch. Der Akku des Pro Max hält 43 Stunden Video, nicht 45. Die Watch Ultra 4 kostet ab 899 €, nicht 499. Und die 1.999 US-Dollar für das Duo sind nicht der deutsche Preis – der liegt bei 2.299 €.

Apple hat am Abend des 9. September 2026 sechs Neuheiten vorgestellt: iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max, das erste faltbare iPhone namens iPhone Duo, Apple Watch Series 12, Apple Watch Ultra 4, AirPods 5 sowie ein überarbeitetes Gesundheitssystem. Die iPhones kosten ab 1.449 € und sind ab dem 18. September erhältlich, das Duo ab 2.299 € und ab dem 23. Oktober. iOS 27 erscheint am 14. September.

Dieser Beitrag fasst zusammen, was Apple offiziell angekündigt und dokumentiert hat – jede Zahl unten steht so auf apple.com. Wo Berichte abweichen, sagen wir es dazu. Passende Netzteile und USB-C-Kabel findest du hier, aber lies vorher den Abschnitt über das Laden: Oft reicht, was ohnehin in der Schublade liegt.

Inhalt

Was Apple vorgestellt hat – der Überblick

Am 9. September 2026 gab es sechs offizielle Ankündigungen – nachlesbar als sechs eigene Meldungen im Apple Newsroom. Das ist ein brauchbarer Maßstab dafür, was Apple selbst als eigenständige Neuheit versteht.

Die vier Farben des iPhone 18 Pro heißen auf der deutschen Seite Schwarz, Silber, Polar und Burgunder – zu sehen im Titelbild oben. Das sind die sechs Punkte, in der Reihenfolge, in der sie für die meisten Leserinnen und Leser relevant sind:

  • iPhone 18 Pro und Pro Max – A20-Pro-Chip, erstmals eine variable Blende.
  • iPhone Duo – das erste faltbare iPhone, 7,6 Zoll innen, 5,4 Zoll außen.
  • Apple Watch Series 12 – neues Sensorsystem mit deutlich häufigeren Messungen.
  • Apple Watch Ultra 4 – Titan, Satellitenkommunikation, bis zu 50 Stunden Laufzeit.
  • AirPods 5 – H2-Chip, bis zu 1,5-mal bessere Geräuschunterdrückung.
  • Gesundheit – überarbeitetes Sensorsystem samt neuer Health-App.

Was nicht vorgestellt wurde, ist ebenso bemerkenswert: ein reguläres iPhone 18 ohne „Pro". Apples Palette besteht laut deutscher Produktübersicht aus iPhone Duo, iPhone 18 Pro, iPhone Air, iPhone 17, iPhone 17e und iPhone 16. Wer günstiger einsteigen will, landet beim iPhone 17 – nicht bei einem 18er.

Wichtigste Erkenntnis: Sechs Ankündigungen, aber kein neues Einstiegsmodell. Die Lücke unterhalb des Pro füllt in dieser Generation das iPhone 17.

iPhone 18 Pro und Pro Max

Das iPhone 18 Pro ist Apples Spitzenmodell in zwei Größen: 6,3 Zoll beim Pro, 6,9 Zoll beim Pro Max. Beide Displays lösen mit 460 Pixeln pro Zoll auf – 2622 × 1206 beziehungsweise 2868 × 1320 Bildpunkte – und arbeiten mit ProMotion, also bis zu 120 Hertz Bildwiederholrate.

Im Inneren steckt der A20 Pro, laut Apple in 2-Nanometer-Technik gefertigt: 6-Kern-CPU mit 50 Prozent mehr Speicherbandbreite als der A19 Pro, 7-Kern-GPU (bis zu 40 Prozent schneller), Neural Engine mit zwei mal 16 Kernen. Dazu kommen der N1 für WLAN 7, Bluetooth 6 und Thread sowie das Modem C2, das rund 15 Prozent sparsamer arbeiten soll.

Praktisch interessanter als die Kernzahlen ist die Kühlung: Eine Dampfkammer mit dreimal größerer Oberfläche soll bis zu 40 Prozent mehr Dauerleistung bringen als beim iPhone 17 Pro. Das ist die Zahl, die man beim langen Videodreh oder beim Spielen merkt – Benchmark-Spitzenwerte halten ohnehin nur Sekunden.

Bei der Laufzeit nennt Apple 34 Stunden Videowiedergabe beim iPhone 18 Pro und 43 Stunden beim Pro Max. Die Farben heißen auf der deutschen Seite Schwarz, Silber, Polar und Burgunder; Burgunder ist neu in dieser Generation.

Zum Einordnen: 43 Stunden Video sind ein Laborwert unter Apples eigenen Bedingungen. Er taugt zum Vergleich zwischen Apple-Modellen, nicht als Versprechen für deinen Alltag – Mobilfunk, Helligkeit und Kälte kosten spürbar.

Wichtigste Erkenntnis: Die relevanteste Zahl beim iPhone 18 Pro ist nicht die Chipgeschwindigkeit, sondern die um bis zu 40 Prozent höhere Dauerleistung durch die neue Dampfkammer.

Die variable Blende: was sie wirklich ändert

Eine variable Blende ist eine mechanisch verstellbare Öffnung im Objektiv, die regelt, wie viel Licht auf den Sensor fällt und wie groß der scharfe Bereich im Bild ist. Bisher hatten iPhone-Kameras eine feste Blende – die 48-MP-Fusion-Hauptkamera im iPhone 18 Pro kann jetzt zwischen ƒ/1.48, ƒ/1.8, ƒ/2.8 und ƒ/4.0 wechseln.

Technisch löst Apple das mit sechs lasergeschnittenen Lamellen, die sich stufenlos bewegen. Es ist die erste Blendensteuerung in einem iPhone überhaupt.

Schwarzweiß-Porträt mit unscharfem Hintergrund, aufgenommen mit der variablen Blende des iPhone 18 Pro
Offene Blende, flache Schärfentiefe: Der Hintergrund verschwimmt jetzt optisch statt gerechnet. Bild: Apple

Im Alltag heißt das: Bei ƒ/1.48 fällt am meisten Licht ein, der Hintergrund verschwimmt stark – gut bei Dämmerung. Bei ƒ/4.0 kommt weniger Licht an, dafür ist von vorne bis hinten mehr scharf – die Einstellung für Landschaften, Gruppenfotos und Architektur. Bisher musste die Software solche Effekte nachträglich errechnen; jetzt entstehen sie optisch.

Dazu kommen erweiterte fotografische Stile mit Regelung von Textur und Korn, nachträglich anwendbare Kinomodus-Effekte bis 60 Bilder pro Sekunde, 4K-Zeitraffer in Dolby Vision HDR und manuelle Pro-Regler samt Histogramm. Neu ist außerdem das Apple Referenzbild: Sensordaten werden signiert, sodass sich später nachweisen lässt, dass eine Aufnahme unverändert aus der Kamera stammt.

Wichtigste Erkenntnis: Die variable Blende ist die erste echte optische Neuerung seit Jahren – sie ersetzt Rechenarbeit durch Mechanik. Wer viel bei wenig Licht oder mit bewusst gesetzter Schärfentiefe fotografiert, merkt den Unterschied; wer Schnappschüsse macht, eher nicht.

iPhone Duo: das erste faltbare iPhone

Das iPhone Duo ist Apples erstes faltbares iPhone. Aufgeklappt zeigt es ein 7,6 Zoll großes Super-Retina-XDR-Display mit Nano-Textur gegen Spiegelungen, zusammengeklappt ein 5,4-Zoll-Außendisplay, das laut Apple 90 Prozent der Bildschirmfläche eines iPhone 18 Pro bietet.

iPhone Duo zusammengeklappt und aufgeklappt in zwei Händen
Zusammengeklappt 5,4 Zoll, aufgeklappt 7,6 Zoll. Bild: Apple

Die Maße sind der eigentliche Punkt: aufgeklappt 164,6 × 117,8 × 5,2 mm, zusammengeklappt 84,1 × 117,8 × 11,3 mm, Gewicht 254 Gramm. Aufgeklappt ist es das dünnste iPhone, das Apple je gebaut hat; zusammengeklappt ist es etwa so dick wie zwei übereinandergelegte iPhones – gut zu wissen, bevor man es in die Hosentasche steckt.

Beim Material geht Apple in die Vollen: Gehäuse aus Titan der Güte 5, Rückseite aus Ceramic Shield, Front aus Ceramic Shield 2 mit laut Apple dreifach besserer Kratzfestigkeit. Das Scharnier besteht aus über 100 Einzelteilen, die Schutzart ist IP68 für 6 Meter über 30 Minuten.

Rechenkern ist derselbe A20 Pro, hier mit 35 Prozent mehr Dauerleistung als beim iPhone 17 Pro. Die Kameras: 48 MP Dual Fusion mit zweifachem optischem Tele, 48 MP Fusion Ultraweitwinkel, 12 MP Center Stage vorn und eine FaceTime-Kamera unter dem Display. Akku: bis zu 31 Stunden Video auf dem inneren, bis zu 44 auf dem äußeren Display.

Drei Funktionen ergeben sich aus der Bauform: Smart Take löst automatisch aus, wenn Personen posieren. Duo Preview zeigt die Live-Vorschau auf dem Außendisplay, sodass die fotografierte Person sich selbst sieht. Kid Cue spielt dort Peanuts-Animationen ab, damit Kinder in die Kamera schauen.

Die Farben heißen Sternenweiß und Nachthimmel. Preise: 2.299 € (256 GB), 2.549 € (512 GB), 3.049 € (1 TB) und 3.799 € (2 TB). Vorbestellung ab 16. Oktober um 14 Uhr, erhältlich ab 23. Oktober – gut sechs Wochen nach den Pro-Modellen.

Wichtigste Erkenntnis: Das Duo ist kein Ersatz fürs Pro, sondern eine eigene Kategorie zum deutlich höheren Preis. Wer im September ein neues iPhone braucht, muss es ohnehin ohne das Duo entscheiden – es kommt erst im Oktober.

Apple Watch Series 12 und Ultra 4

Beide neuen Uhren nutzen den S11-Chip und erscheinen am 18. September. Der Unterschied liegt in Gehäuse, Laufzeit und Preis.

Apple Watch Series 12 mit geöffneter Herzfrequenz-App und sichtbaren optischen Sensoren
Apple Watch Series 12: Die Herzfrequenz wird alle fünf Sekunden gemessen. Bild: Apple

Die Apple Watch Series 12 gibt es in 42 und 46 Millimetern, in Aluminium, Titan oder Keramik. Das neue Sensorsystem misst die Herzfrequenz alle fünf Sekunden und die Herzfrequenzvariabilität alle fünf Minuten – Letzteres laut Apple 24-mal häufiger als bei der Series 11. Daraus entstehen zwei neue Auswertungen: „Tagesform" mit einem täglichen Wert zwischen 0 und 10 sowie ein Schlafindex. Dazu kommen Hinweise auf möglichen Bluthochdruck, EKG und Blutsauerstoffmessung. Laufzeit: bis zu 24 Stunden, im Stromsparmodus bis zu 38. Preis: ab 449 €.

Die Apple Watch Ultra 4 hat ein 49-Millimeter-Gehäuse aus zu 100 Prozent recyceltem Titan in Natur und Schwarz. Sie hält bis zu 50 Stunden, im Stromsparmodus bis zu 84 und bei Trainingsaufzeichnung bis zu 18 – erweitert bis zu 45. Eingebaut ist Satellitenkommunikation für Notruf SOS, „Wo ist?" und Nachrichten ohne Mobilfunknetz. Preis: ab 899 €.

Apple Watch Ultra 4 mit Titangehäuse und Ocean Band, auf dem Display der neue Tagesform-Wert
Apple Watch Ultra 4 mit dem neuen Tagesform-Wert auf dem Zifferblatt. Bild: Apple

Für beide gilt: watchOS 27 erscheint am 14. September. Die überarbeitete Health-App auf dem iPhone – mit den Bereichen „Insights" und „Longevity" samt „Health Age" – kommt laut Apple später im Jahr 2026 und zunächst auf US-Englisch. Wer sie auf Deutsch erwartet, muss sich gedulden.

Wichtigste Erkenntnis: Der Sprung liegt bei beiden Uhren in der Messfrequenz, nicht im Design. Und ein Teil der beworbenen Gesundheitsfunktionen ist auf Deutsch zum Verkaufsstart noch nicht verfügbar.

AirPods 5

Die AirPods 5 sind Apples Open-Ear-Kopfhörer, also die Variante ohne Silikonaufsatz im Gehörgang. Sie nutzen den H2-Chip und bieten laut Apple eine bis zu 1,5-mal bessere Aktive Geräuschunterdrückung als die AirPods 4 mit ANC. Dazu kommen adaptives Audio, Transparenzmodus, personalisiertes 3D-Audio und Live-Übersetzung. Die Laufzeit liegt bei bis zu 4 Stunden mit eingeschalteter Geräuschunterdrückung, mit dem kabellosen Ladecase bis zu 5 Stunden je Ladung und bis zu 22 Stunden insgesamt. Die Schutzart ist IP57.

AirPods 5 mit geöffnetem Ladecase
AirPods 5 mit Ladecase. Die Variante mit kabellosem Case kostet 20 Euro mehr – und kann mehr. Bild: Apple

Es gibt zwei Versionen, und der Unterschied ist größer, als der Name vermuten lässt: Für 149 € bekommt man das Case mit USB-C, für 169 € das kabellose Ladecase – das sich zusätzlich über Qi-Ladegeräte und sogar über ein Apple-Watch-Ladegerät laden lässt und laut Apple die längere Laufzeit sowie einen Drucksensor mit Wischgeste für die Lautstärke mitbringt. Die 20 Euro Aufpreis kaufen also nicht nur kabelloses Laden.

Wichtigste Erkenntnis: Wer die AirPods 5 kauft, sollte die 169-Euro-Variante zumindest prüfen – der Aufpreis bringt mehr als nur die Ladespule.

Alle Preise und Termine auf einen Blick

Alle Preise stammen vom deutschen Apple Store, Stand 9. September 2026. Dollarbeträge aus internationalen Meldungen lassen sich nicht einfach umrechnen – in Deutschland ist die Mehrwertsteuer enthalten, in den USA nicht.

Tabelle mit Startpreisen und Verkaufsterminen aller am 9. September 2026 vorgestellten Apple-Geräte
Startpreise in Deutschland – ein Basismodell ohne „Pro" gibt es in dieser Generation nicht.
Modell256 GB512 GB1 TB2 TBerhältlich
iPhone 18 Pro1.449 €1.699 €2.199 €2.949 €18.09.
iPhone 18 Pro Max1.599 €1.849 €2.349 €3.099 €18.09.
iPhone Duo2.299 €2.549 €3.049 €3.799 €23.10.
Apple Watch Series 12ab 449 € (42 / 46 mm)18.09.
Apple Watch Ultra 4ab 899 € (49 mm)18.09.
AirPods 5149 € · 169 € mit kabellosem Ladecase18.09.

Die Termine im Klartext: Vorbestellung der Pro-Modelle ab 12. September, Verkaufsstart am 18. September in über 65 Ländern, weitere Märkte folgen am 25. September. Das iPhone Duo lässt sich ab 16. Oktober um 14 Uhr vorbestellen und ist ab dem 23. Oktober in über 70 Ländern erhältlich, ab dem 30. Oktober in 28 weiteren. iOS 27 erscheint am 14. September und ist kostenlos.

Auch Apples eigenes Zubehör hat Preise bekommen: ein Handgelenk-Band für 29 €, ein Crossbody Band für 69 €, Cases mit MagSafe für 59 bis 69 € und Wallets für 69 €.

Wichtigste Erkenntnis: Zwischen dem günstigsten neuen iPhone dieser Runde (1.449 €) und dem teuersten (3.799 €) liegen 2.350 Euro. Die Spanne innerhalb einer Generation war noch nie so groß.

Was der Launch fürs Zubehör bedeutet

Hier stehen die Angaben, die in den technischen Daten stecken und es deshalb selten in die Nachrichtenmeldungen schaffen.

Übersicht: Im Karton des iPhone 18 Pro liegen iPhone und USB-C-Kabel, kein Netzteil
Der Lieferumfang laut Apples technischen Angaben.

Im Karton liegt kein Netzteil

Der Lieferumfang besteht aus dem iPhone mit iOS 27 und einem USB-C-Ladekabel von einem Meter Länge. Ein Netzteil ist nicht dabei, ein MagSafe- oder Qi2-Ladegerät ebenso wenig. Beim iPhone Duo ist es genauso.

Das ist seit Jahren so und trotzdem jedes Mal die häufigste Rückfrage in unserem Support. Wer von einem älteren iPhone kommt, hat meistens ein passendes Netzteil – nur eben oft ein 20-Watt-Modell.

Übrigens: Welche älteren iPhones iOS 27 überhaupt bekommen, haben wir in der Kompatibilitätsliste aufgeschlüsselt.

Für die volle Ladegeschwindigkeit braucht es 60 Watt

Apple nennt für das iPhone 18 Pro 50 Prozent Ladung in etwa 15 Minuten – mit einem Netzteil ab 60 Watt. Per MagSafe sind es 50 Prozent in 30 Minuten, dort ab 35 Watt. Für Qi2 nennt Apple keine Zeitangabe.

Balkendiagramm der Ladezeiten des iPhone 18 Pro per Kabel, MagSafe und Qi2
Nur die Kabelverbindung erreicht die beworbenen 15 Minuten – und nur mit mindestens 60 Watt.

Ein 20-Watt-Netzteil lädt das iPhone 18 Pro weiterhin problemlos, nur langsamer. Es geht nichts kaputt, es fehlt keine Funktion – nur die Zeitangabe aus der Werbung wird nicht erreicht. Wer selten unter Zeitdruck lädt, braucht nichts Neues. Warum die Wattzahl auf dem Netzteil trotzdem nicht gleich der Ladeleistung ist, haben wir in „Warum 60 Watt nicht 60 Watt sind" auseinandergenommen – und wie viel Watt beim Smartphone überhaupt etwas bringen, steht in unserem Schnelllade-Ratgeber.

Qi2 hat MagSafe eingeholt

Das iPhone 18 Pro lädt kabellos mit bis zu 25 Watt per MagSafe und mit bis zu 25 Watt per Qi2. Das ist neu. Bisher war MagSafe der schnellere Weg, Qi2 der langsamere – dieses Argument fällt weg. Wer ein Qi2-Ladegerät besitzt, das die 25 Watt liefert, braucht kein MagSafe-Gerät mehr, um die volle kabellose Geschwindigkeit zu bekommen. Was MagSafe darüber hinaus bietet, sind die Magnete und das Zubehör-Ökosystem – dazu haben wir eine ausführliche Erklärung.

Das Kabel entscheidet über das Datentempo

Beide neuen iPhones haben USB-C mit USB 3 und bis zu 10 Gbit/s – aber nur mit einem Kabel, das USB 3 unterstützt. Das mitgelieferte Ladekabel und die meisten günstigen USB-C-Kabel können das nicht und übertragen mit USB-2-Tempo, also rund 480 Mbit/s. Für ProRes-Videos auf eine externe SSD ist das etwa Faktor 20. Zum Laden reicht jedes ordentliche Kabel; für Daten braucht es ein ausgewiesenes USB-3-Kabel. Den Hintergrund haben wir in „USB-C erklärt" zusammengefasst.

Hüllen und Schutzfolien passen nicht weiter

Die Displaydiagonalen sind mit 6,3 und 6,9 Zoll dieselben wie bei den Vorgängern, Kameramodul und Gehäuse sind aber überarbeitet. Hüllen der Vorgängergeneration passen deshalb in aller Regel nicht. Bei Schutzgläsern ist es weniger eindeutig, aber auch dort müssen die Aussparungen stimmen – die gleiche Diagonale allein hilft nicht. Warte im Zweifel, bis der Hersteller das Modell ausdrücklich nennt. Unsere Hüllen und Cases führen wir genau so: neue Modelle erst, wenn wir sie geprüft haben.

Wichtigste Erkenntnis: Die einzige Anschaffung, die wirklich nötig sein kann, ist ein Netzteil mit 60 Watt oder mehr – und auch das nur, wenn dir die 15-Minuten-Ladung wichtig ist.

Vier Angaben, die heute falsch durchs Netz gehen

An einem Keynote-Abend entstehen Fehler, weil viele Redaktionen aus Live-Tickern und Vorabgerüchten schreiben, bevor die offiziellen Seiten online sind. Vier davon sind uns beim Gegenprüfen aufgefallen – alle vier sind kaufrelevant.

  1. „Der Akku hält 45 Stunden." Apple gibt für das iPhone 18 Pro Max 43 Stunden Videowiedergabe an, für das Pro 34 Stunden. Die 45 stammen vermutlich aus einer Vorabschätzung.
  2. „Die Apple Watch Ultra 4 kostet ab 499 Dollar." Der deutsche Startpreis liegt bei 899 €. Selbst wenn man den Dollarpreis nähme, käme man nicht in diese Größenordnung.
  3. „Das iPhone 18 …" Ein Basismodell mit diesem Namen gibt es nicht. Wer über „das neue iPhone 18" schreibt, meint entweder das Pro oder verwechselt es mit dem iPhone 17.
  4. „Das Duo kostet 1.999 Euro." 1.999 sind US-Dollar ohne Steuern. In Deutschland beginnt das iPhone Duo bei 2.299 €. Der Unterschied ist kein Aufschlag, sondern überwiegend Mehrwertsteuer und Währungsumrechnung.

Wichtigste Erkenntnis: Bei Preisen lohnt sich am Launch-Abend besonders der Blick auf den deutschen Apple Store – Dollarangaben aus internationalen Meldungen sind nie der Betrag, den du bezahlst.

Lohnt sich der Umstieg?

Pauschal nicht, aber an drei Punkten lässt es sich festmachen.

Von einem iPhone 17 Pro: Der Sprung ist überschaubar. Variable Blende und mehr Dauerleistung sind echte Verbesserungen, aber keine, die ein ein Jahr altes Gerät alt aussehen lassen.

Von einem iPhone 15 oder älter: Hier summiert sich einiges – Display, Chip, Kamera, Laufzeit. Wer mit dem Preis hadert: Auch das iPhone 17 ist neu im Programm und deutlich günstiger.

Aufs Duo warten? Es kommt erst am 23. Oktober und kostet mindestens 850 Euro mehr als das iPhone 18 Pro. Soll das Telefon regelmäßig ein kleines Tablet ersetzen, lohnt das Warten. Sonst nicht.

Wichtigste Erkenntnis: Der wirtschaftlich vernünftigste Kandidat für den Umstieg ist nicht der Vorjahres-Käufer, sondern wer noch ein iPhone 15 oder älter nutzt.

Häufige Fragen

Gibt es ein iPhone 18 ohne „Pro"?

Nein. Apple hat am 9. September 2026 nur das iPhone 18 Pro und das iPhone 18 Pro Max vorgestellt. Die aktuelle Palette besteht laut der deutschen Produktübersicht aus iPhone Duo, iPhone 18 Pro, iPhone Air, iPhone 17, iPhone 17e und iPhone 16. Wer ein neueres, günstigeres Modell sucht, landet beim iPhone 17.

Ist ein Netzteil beim iPhone 18 Pro dabei?

Nein. Im Karton liegen das iPhone mit iOS 27 und ein USB-C-Ladekabel von einem Meter Länge. Netzteil, MagSafe- und Qi2-Ladegerät musst du separat kaufen oder ein vorhandenes weiterverwenden.

Wie viel Watt braucht das iPhone 18 Pro zum Schnellladen?

Für Apples Angabe „50 Prozent in etwa 15 Minuten" sind 60 Watt oder mehr nötig. Per MagSafe erreicht das iPhone 50 Prozent in 30 Minuten mit einem Netzteil ab 35 Watt. Ein schwächeres Netzteil lädt ebenfalls, nur langsamer – kaputt geht dabei nichts.

Lädt Qi2 jetzt genauso schnell wie MagSafe?

Nach Apples Angaben laden beide das iPhone 18 Pro mit bis zu 25 Watt. Eine Zeitangabe nennt Apple nur für MagSafe. In der Wattzahl liegen die beiden Verfahren erstmals gleichauf.

Wann kann ich das iPhone 18 Pro bestellen?

Die Vorbestellung startet am 12. September. Erhältlich ist das iPhone 18 Pro ab dem 18. September in über 65 Ländern, weitere Märkte folgen am 25. September.

Was kostet das faltbare iPhone Duo in Deutschland?

Es beginnt bei 2.299 € für 256 GB. Weitere Größen kosten 2.549 € (512 GB), 3.049 € (1 TB) und 3.799 € (2 TB). Vorbestellung ab 16. Oktober um 14 Uhr, erhältlich ab 23. Oktober.

Passen meine alte Hülle und mein Schutzglas weiter?

Hüllen der Vorgängergeneration passen in aller Regel nicht, weil Gehäuse und Kameramodul überarbeitet wurden. Bei Schutzgläsern kommt es auf die Aussparungen an. Kaufe im Zweifel nur, wenn der Hersteller das Modell ausdrücklich nennt.

Brauche ich ein neues Kabel für die 10 Gbit/s?

Zum Laden nicht. Für die volle Datenrate schon: Nur ein Kabel, das ausdrücklich USB 3 unterstützt, erreicht 10 Gbit/s. Das mitgelieferte Ladekabel und einfache USB-C-Kabel übertragen mit USB-2-Tempo, also etwa 480 Mbit/s.

Ab wann gibt es iOS 27?

iOS 27 erscheint am 14. September 2026 und ist kostenlos. watchOS 27 kommt am selben Tag. Die überarbeitete Health-App startet laut Apple später im Jahr 2026 und zunächst auf US-Englisch.

Was kostet die Apple Watch Series 12?

Sie beginnt bei 449 € und ist in 42 und 46 Millimetern in Aluminium, Titan oder Keramik erhältlich. Die Apple Watch Ultra 4 mit 49-Millimeter-Titangehäuse startet bei 899 €. Beide sind ab dem 18. September verfügbar.

Fazit und nächster Schritt

Die Keynote hat sechs Produkte gebracht, von denen zwei wirklich neu sind: das iPhone Duo als erstes faltbares iPhone und die variable Blende als erste mechanische Blendensteuerung in einem iPhone. Der Rest ist solide Weiterentwicklung.

Zwei Dinge lohnen sich zu merken. Erstens: Es gibt kein iPhone 18 ohne „Pro" – wer günstiger einsteigen will, schaut auf das iPhone 17. Zweitens: Im Karton liegt kein Netzteil, und für die beworbene 15-Minuten-Ladung braucht es 60 Watt. Alles darunter lädt trotzdem, nur langsamer.

Wenn du beim Durchsehen deiner Ausrüstung feststellst, dass ein Netzteil oder ein Kabel nicht mitkommt: Netzteile und USB-C-Kabel im Sortiment ansehen. Neuware mit Hersteller-Bestellnummer, 12 Monate Garantie, 30 Tage Rückgaberecht. Und ganz ehrlich: In den meisten Fällen reicht das vorhandene Netzteil völlig – kauf erst, wenn du gemerkt hast, dass es dir zu langsam ist.

Über die Autoren

Dieser Beitrag stammt von der Valmento Redaktion. Wir handeln seit 2022 mit Original-Zubehör und Ersatzteilen. Was ein Gerätestart für Netzteile, Kabel, Hüllen und Ladegeräte bedeutet, ist die Frage, die uns nach jeder Keynote am häufigsten erreicht.

Methodik: Sämtliche technischen Angaben, Preise und Termine haben wir am Abend des 9. September 2026 direkt auf apple.com/de und in den Mitteilungen des Apple Newsroom geprüft – Produktseiten, technische Daten und die Bestellseiten des deutschen Apple Store. Zahlen aus Berichterstattung haben wir nicht übernommen; wo sie abwichen, steht das im Abschnitt „Vier Angaben, die heute falsch durchs Netz gehen". Dollarpreise haben wir nicht umgerechnet. Ein Wortprotokoll der Keynote liegt uns nicht vor – dieser Beitrag gibt wieder, was Apple offiziell angekündigt und dokumentiert hat, nicht, was auf der Bühne gesagt wurde. Die beiden Produktfotos stammen unverändert aus dem Apple Newsroom, alle übrigen Grafiken haben wir selbst erstellt.

Zuletzt geprüft am 9. September 2026 durch die Valmento Redaktion.

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Valmento Redaktion

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