TL;DR – das Wichtigste zuerst
- Zwei Zahlen auf einem Netzteil sind keine Marketing-Doppelung. Bei Angaben wie „40W mit 60W Max" ist die erste Zahl die dauerhaft zugesagte Leistung, die zweite ein Boost, den das Netzteil jederzeit zurücknehmen darf.
- Der Boost hält rund 15 bis 20 Minuten, danach regelt das Netzteil aus thermischen Gründen zurück. Wer die höhere Zahl als Dauerleistung liest, rechnet falsch.
- Ab etwa 45 Watt ändert sich beim Handy nichts mehr. Gemessen an einem iPhone 17 Pro Max: 20-W-Netzteil rund 19 W, 30 W rund 29 W, 40 W rund 38 W – und darüber bleibt es bei 38 W.
- Das Kabel entscheidet mehr als die Wattzahl. Dasselbe Gerät zog am USB-C-auf-USB-C-Kabel 38 Watt, am USB-C-auf-USB-A-Kabel nur rund 7 Watt.
- Teurer heißt nicht schneller. Im Vergleichstest luden ein 61-W-Netzteil und ein 40-W-Netzteil mit 60-W-Boost ein iPhone 17 praktisch identisch – 42 gegenüber 41 Prozent in 20 Minuten.
Steht auf einem Netzteil „40W mit 60W Max", sind das zwei verschiedene Zusagen: 40 Watt liefert es dauerhaft, 60 Watt nur zeitweise und unter günstigen Bedingungen. Der Boost endet nach etwa 15 bis 20 Minuten, wenn das Gerät wärmer wird. Für Handys spielt der Unterschied kaum eine Rolle – dort begrenzt ohnehin das Telefon, nicht das Netzteil.
Original-Netzteile und Ladekabel ansehen – die Auswahlregel dafür steht weiter unten, sie ist kürzer als erwartet.
Inhalt
- Warum zwei Zahlen auf dem Netzteil stehen
- Dynamic Power Source: die Technik dahinter
- Was tatsächlich ankommt
- Die teuerste Stelle ist das Kabel
- Warum zwei Tests verschiedene Zahlen nennen
- PD 3.2 und AVS: was sich im Standard geändert hat
- Was die EU ab 2028 von Netzteilen verlangt
- Welches Netzteil du wirklich brauchst
- Wann die hohe Zahl doch zählt
- Häufige Fragen
Warum zwei Zahlen auf dem Netzteil stehen
Eine Doppelangabe wie „40W mit 60W Max" bezeichnet zwei unterschiedlich verbindliche Leistungswerte: eine garantierte Dauerleistung und eine höhere Spitzenleistung, die nur unter bestimmten Bedingungen zur Verfügung steht. Beide sind korrekt – sie bedeuten nur nicht dasselbe.

Apple verkauft ein solches Netzteil unter dem Namen „40W Dynamic Power Adapter mit 60W Max" (Modell A3351). Auf dem Typenschild solcher Geräte steht die Doppelnatur ausgeschrieben: eine Stromstärke für den Dauerbetrieb und eine höhere in Klammern, gekennzeichnet als DPS.
Der Unterschied zu einem klassischen Netzteil: Ein normales 60-W-Modell muss 60 Watt dauerhaft liefern können. Ein Netzteil mit Boost-Angabe muss das nicht – es darf die Spitzenleistung zurücknehmen, sobald es zu warm wird oder das Gerät sie nicht mehr abruft.
Merksatz: Die kleinere Zahl ist die verlässliche. Die größere beschreibt einen Zustand, nicht eine Eigenschaft.
Wichtigste Erkenntnis: Wenn du zwei Netzteile vergleichst, vergleiche die erste Zahl mit der ersten. Ein echtes 60-W-Netzteil und ein „40W mit 60W Max" sind nicht dasselbe Produkt.
Dynamic Power Source: die Technik dahinter
Dynamic Power Source, kurz DPS, ist eine Erweiterung des USB-Power-Delivery-Standards, mit der ein Netzteil zwei Leistungsstufen anmelden darf: eine garantierte und eine höhere, die es widerrufen kann. Sie wurde mit der Revision 3.2 des Standards eingeführt und ist der technische Grund für die Doppelangaben auf neueren Netzteilen.
Praktisch funktioniert das so: Beim Anstecken handeln Gerät und Netzteil aus, welche Spannung und Stromstärke gelten. Ein DPS-fähiges Netzteil meldet dabei zusätzlich an, dass es kurzfristig mehr liefern kann. Das Gerät darf diese Reserve nutzen, muss aber damit rechnen, dass sie wegfällt.
Ein Beispiel aus dem Alltag: Ein Laptop zieht in den ersten Minuten nach dem Anstecken die volle Boost-Leistung, weil der Akku leer und das Netzteil noch kühl ist. Nach einer Viertelstunde ist beides nicht mehr der Fall – das Netzteil geht auf seine Dauerleistung zurück, und der Ladevorgang läuft langsamer weiter.
Wichtigste Erkenntnis: DPS ist kein Trick, sondern eine ehrliche Angabe von zwei Betriebszuständen. Irreführend wird sie erst, wenn nur die höhere Zahl beworben wird.
Was tatsächlich ankommt
Die entscheidende Größe beim Laden ist nicht die Angabe auf dem Netzteil, sondern die Leistung, die das Gerät tatsächlich abruft. Ein Handy nimmt so viel, wie es aushandelt – und diese Grenze liegt deutlich unter dem, was moderne Netzteile könnten.

Gemessene Ladeleistung an einem iPhone 17 Pro Max (Quelle: techtest.org)
- 20-W-Netzteil → rund 19 Watt
- 30-W-Netzteil → rund 29 Watt
- 40-W-Netzteil → rund 38 Watt – das gemessene Maximum
- 45 Watt und mehr → weiterhin rund 38 Watt, kein zusätzlicher Gewinn
- USB-C-auf-USB-A-Kabel → nur rund 7 Watt
- Das Gerät nutzt reines USB Power Delivery – weder PPS noch AVS
| Angabe auf dem Netzteil | Gemessen am iPhone 17 Pro Max | Bringt mehr? | Sinnvoll für |
|---|---|---|---|
| 20 W | rund 19 W | — | Handy über Nacht, Zweitnetzteil |
| 30 W | rund 29 W | ja | Handy und Tablet, guter Alltagswert |
| 40 W | rund 38 W | ja | schnellstmögliches Laden am Handy |
| 45 W und mehr | rund 38 W | nein | Laptop mitversorgen |
| „40 W mit 60 W Max" | rund 38 W | nein | Laptop, dort zählt der Boost |
| beliebig, mit USB-A-Kabel | rund 7 W | — | nichts – Kabel tauschen |
Bemerkenswert ist der letzte Punkt: Apples eigenes Netzteil beherrscht die neueren Aushandlungsverfahren, das iPhone ruft sie aber nicht ab. Wer also ein Netzteil kauft, weil es AVS unterstützt, kauft für dieses Gerät eine Eigenschaft, die ungenutzt bleibt. Wie viel Watt bei Smartphones generell sinnvoll sind, ordnet unser Beitrag Schnellladen: wie viel Watt braucht man wirklich ein.
Wichtigste Erkenntnis: Zwischen einem 45-W- und einem 96-W-Netzteil liegt beim Handy kein messbarer Unterschied. Der Aufpreis kauft Reserve für andere Geräte, nicht Tempo fürs Telefon.
Die teuerste Stelle ist das Kabel
Das Ladekabel begrenzt die Leistung genauso wie das Netzteil – und zwar härter, als die meisten erwarten. Ein Kabel mit USB-A-Stecker am Netzteilende kann die höheren Spannungsstufen von Power Delivery gar nicht übertragen, weil dieser Steckertyp dafür nicht ausgelegt ist.

Die Messung macht das Ausmaß deutlich: Dasselbe iPhone zog am USB-C-auf-USB-C-Kabel rund 38 Watt, am USB-C-auf-USB-A-Kabel nur rund 7 Watt. Das sind gut 80 Prozent weniger – verursacht durch ein Bauteil, das viele als austauschbares Zubehör betrachten.
Praktisch heißt das: Wer ein starkes Netzteil kauft und das alte Kabel weiterbenutzt, hat unter Umständen gar nichts gewonnen. Woran sich brauchbare von schlechten Kabeln unterscheiden, haben wir in Original oder Fake: Ladekabel erkennen beschrieben; welches Kabel zu welchem iPhone gehört, steht in USB-C auf Lightning: welches Kabel für welches iPhone.
Praxisregel: Prüfe zuerst beide Stecker deines Kabels. Ist einer davon der flache, rechteckige USB-A-Typ, lädt dein Gerät unabhängig vom Netzteil langsam.
Wichtigste Erkenntnis: Ein hochwertiges Kabel bringt mehr Tempo als ein doppelt so starkes Netzteil. Es ist außerdem der günstigere Kauf.
Warum zwei Tests verschiedene Zahlen nennen
Wer nach Messwerten sucht, findet widersprüchliche Angaben: mal 38 Watt, mal 26 Watt für dieselbe Gerätegeneration. Der Widerspruch löst sich auf, sobald man auf das genaue Modell schaut – die Pro-Max-Variante nimmt deutlich mehr Leistung auf als das reguläre Modell.
Ein Vergleichstest der Macwelt an einem regulären iPhone 17 zeigt das: Mit einem 61-W-Netzteil lud das Gerät in 20 Minuten von 0 auf 42 Prozent, mit dem 40-W-Netzteil mit 60-W-Boost auf 41 Prozent. Die maximale Leistungsaufnahme lag in beiden Fällen bei rund 26 Watt.
Beide Messreihen sind also richtig – sie betreffen verschiedene Geräte. Für die Kaufentscheidung ist das sogar die wichtigere Erkenntnis: Selbst das teurere Netzteil brachte im direkten Vergleich einen Prozentpunkt Unterschied, was innerhalb der Messtoleranz liegt.
Wichtigste Erkenntnis: Wenn zwei Tests sich widersprechen, prüfe zuerst das getestete Modell. Pro-Max-Geräte laden schneller als die Basisvarianten derselben Generation.
Passendes Netzteil und USB-C-Kabel ansehen
PD 3.2 und AVS: was sich im Standard geändert hat
USB Power Delivery 3.2 ist die aktuelle Ausbaustufe des Ladestandards. Sie erhöht die Maximalleistung nicht – die liegt seit Version 3.1 bei 240 Watt – sondern verlangt von stärkeren Netzteilen ein feineres Aushandlungsverfahren.
Konkret müssen Netzteile mit mehr als 27 Watt den sogenannten AVS-Modus unterstützen. AVS steht für Adjustable Voltage Supply und erlaubt es, die Spannung in Hundertstel-Volt-Schritten anzupassen statt in festen Stufen. Das reduziert Verluste, weil das Netzteil näher an dem liefert, was das Gerät gerade braucht.
Für dich als Käufer ist das vor allem eine Einordnungshilfe: AVS ist kein Tempo-Feature, sondern ein Effizienz-Feature. Und wie die Messungen oben zeigen, nutzen aktuelle iPhones es nicht einmal. Wie sich der USB-C-Anschluss insgesamt zum Standard entwickelt hat, beschreibt USB-C erklärt: die EU-Pflicht und dein Handy.
Wichtigste Erkenntnis: „Unterstützt PD 3.2" auf einer Verpackung sagt nichts über die Ladegeschwindigkeit deines Handys aus. Die Wattzahl und der Steckertyp sagen mehr.
Was die EU ab 2028 von Netzteilen verlangt
Die Ökodesign-Verordnung (EU) 2025/2052 stellt erstmals Anforderungen an externe Netzteile, drahtlose Ladegeräte und USB-C-Kabel selbst. Sie wurde am 13. Oktober 2025 erlassen, trat am 14. Dezember 2025 in Kraft und wird am 14. Dezember 2028 verbindlich – Hersteller dürfen sie freiwillig schon vorher anwenden.
Für Käufer sind vor allem drei Punkte interessant. Erstens muss jedes USB-Ladegerät mindestens einen USB-C-Anschluss haben. Zweitens soll das Kabel abnehmbar sein, damit ein Kabeldefekt nicht das ganze Netzteil zu Elektroschrott macht. Drittens kommt ein einheitliches Logo mit Angabe der Maximalleistung, das den Vergleich zwischen Modellen erleichtern soll.
Dazu kommen Effizienzvorgaben, die über den Volllastbetrieb hinausgehen: Netzteile über 10 Watt müssen auch bei 10 Prozent Teillast effizient arbeiten. Das trifft genau den Alltag, denn ein Netzteil hängt die meiste Zeit an einem fast vollen Akku und liefert dann nur einen Bruchteil seiner Nennleistung.
Die EU-Kommission beziffert die erwartete Wirkung auf rund drei Prozent weniger Energieverbrauch in dieser Produktgruppe und etwa 100 Millionen Euro Einsparung pro Jahr bis 2035.
Wichtigste Erkenntnis: Bis Ende 2028 ändert sich für dich nichts – die Regeln gelten für neu in Verkehr gebrachte Geräte. Wer heute kauft, achtet weiter selbst auf USB-C und ein separates Kabel.
Welches Netzteil du wirklich brauchst
Die Auswahl eines Netzteils lässt sich auf wenige Regeln reduzieren, weil oberhalb einer bestimmten Leistung nichts mehr passiert. Entscheidend sind Steckertyp, Wattzahl und die Frage, wie viele Geräte gleichzeitig laden sollen.
- Steckertyp prüfen. Das Netzteil braucht mindestens einen USB-C-Ausgang. Ein reines USB-A-Netzteil kann kein Power Delivery und lädt dauerhaft langsam.
- Wattzahl festlegen. Für ein einzelnes Smartphone reichen 20 bis 30 Watt vollständig aus. Wer das Maximum will, nimmt 45 Watt – darüber ändert sich nichts.
- Passendes Kabel dazurechnen. USB-C auf beiden Seiten. Das ist der Schritt, den die meisten überspringen und der am meisten bringt.
- Zweitgerät berücksichtigen. Wer Handy und Tablet gleichzeitig lädt, nimmt ein Modell mit zwei USB-C-Ausgängen statt eines stärkeren mit nur einem.
- Doppelangaben richtig lesen. Steht „X mit Y Max" auf der Packung, rechne mit X. Y ist die Reserve.
Wenn dein Gerät trotz passender Ausrüstung nicht lädt, liegt das meist nicht am Netzteil – die häufigsten Ursachen haben wir in Handy lädt nicht: sechs Ursachen der Reihe nach nach Wahrscheinlichkeit sortiert.
Wichtigste Erkenntnis: Die ehrlichste Empfehlung ist die günstigste: 30 bis 45 Watt mit USB-C, dazu ein ordentliches USB-C-auf-USB-C-Kabel. Alles darüber ist Reserve für andere Geräte.
Wann die hohe Zahl doch zählt
Die Boost-Leistung eines DPS-Netzteils ist dort sinnvoll, wo ein Gerät kurzzeitig viel Energie aufnehmen kann – also bei Laptops und Tablets mit großen Akkus. Dort fällt der Unterschied zwischen 40 und 60 Watt in den ersten Minuten tatsächlich auf.
Ein Notebook mit leerem Akku ruft direkt nach dem Anstecken die volle verfügbare Leistung ab. Genau in dieser Phase liefert das Netzteil den Boost, weil es selbst noch kühl ist. Der Zeitgewinn entsteht also am Anfang des Ladevorgangs, nicht über die gesamte Dauer.
Für ein Smartphone gilt das nicht, weil das Telefon die Aufnahme selbst begrenzt. Die Aufnahmegrenze hängt am Akku und am Lademanagement des Geräts – Zusammenhänge, die wir in Wie viel mAh braucht ein Handy ausführlicher beschreiben.
Wichtigste Erkenntnis: Ein Netzteil mit Boost lohnt sich, wenn ein Laptop mitversorgt wird. Für Handy allein ist es hinausgeworfenes Geld.
Häufige Fragen
Was bedeutet DPS auf dem Typenschild eines Netzteils?
DPS steht für Dynamic Power Source und kennzeichnet die höhere Stromstärke, die das Netzteil nur zeitweise liefert. Sie steht üblicherweise in eckigen Klammern hinter dem Dauerwert. Der Wert ohne Klammern gilt dauerhaft.
Kann ein zu starkes Netzteil mein Handy beschädigen?
Nein. Gerät und Netzteil handeln vor dem Laden aus, welche Spannung und Stromstärke fließen. Ein 96-W-Netzteil liefert einem Handy, das 20 Watt anfordert, genau diese 20 Watt. Die höhere Angabe ist eine Obergrenze, keine Vorgabe.
Warum lädt mein Handy langsamer, als das Netzteil verspricht?
Meistens wegen des Kabels oder weil das Gerät bereits über 80 Prozent geladen ist. In diesem Bereich drosseln Smartphones bewusst, um den Akku zu schonen. Auch Wärme führt zu einer Reduzierung der Ladeleistung.
Brauche ich ein Netzteil mit PPS oder AVS?
Für iPhones nach aktuellen Messungen nicht – sie nutzen weder PPS noch AVS. Manche Android-Geräte, insbesondere von Samsung, laden mit PPS schneller. Prüfe das für dein konkretes Modell, statt es pauschal anzunehmen.
Lohnt sich ein Netzteil mit zwei USB-C-Anschlüssen?
Wenn du regelmäßig zwei Geräte gleichzeitig lädst, ja. Beachte aber, dass sich die Gesamtleistung dann aufteilt: Ein 35-W-Modell liefert an zwei Ports selten zweimal volle Leistung, sondern teilt auf.
Ist ein teures Marken-Netzteil schneller als ein günstiges?
Bei gleicher Wattzahl und gleichem Standard nicht. Der Unterschied liegt in Verarbeitung, Schutzschaltungen und Zertifizierung, nicht im Tempo. Bei sehr günstigen Anbietern ohne Herstellerkennzeichnung ist allerdings Vorsicht angebracht.
Warum lädt mein Handy am Laptop so langsam?
USB-Anschlüsse an Laptops liefern deutlich weniger Strom als ein Netzteil, ältere USB-A-Ports oft nur 0,5 bis 0,9 Ampere. Für ein Nachladen über Stunden reicht das, für schnelles Zwischenladen nicht.
Was ist der Unterschied zwischen PD und PPS?
Power Delivery arbeitet mit festen Spannungsstufen wie 5, 9, 15 und 20 Volt. PPS erlaubt es, die Spannung fein dazwischen einzustellen, was Verluste verringert. PPS ist eine Erweiterung von PD, kein konkurrierender Standard.
Wie erkenne ich, ob mein Kabel schnellladefähig ist?
Am zuverlässigsten am Steckertyp: USB-C an beiden Enden ist Voraussetzung. Zusätzlich sollte eine Leistungsangabe auf Kabel oder Verpackung stehen – Kabel ohne jede Angabe sind oft auf 60 Watt begrenzt oder darunter.
Fazit und nächster Schritt
Die Wattzahl auf einem Netzteil ist eine Obergrenze, keine Zusage über das Ladetempo. Wo zwei Zahlen stehen, gilt die kleinere dauerhaft und die größere für etwa eine Viertelstunde. Und die für Handys entscheidende Grenze liegt ohnehin nicht im Netzteil, sondern im Gerät.
Zwei Dinge lohnen sich zu merken. Erstens: Ab rund 45 Watt bringt mehr Leistung beim Smartphone nichts mehr – gemessen, nicht geschätzt. Zweitens: Ein USB-A-Kabel kostet rund 80 Prozent der Ladeleistung und macht damit jedes starke Netzteil wirkungslos.
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Valmento Redaktion
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