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iPhone 18 Akku: warum die mAh-Zahl kaum steigt

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Valmento Redaktion
· 29. August 2026 · 12 Min. Lesezeit
iPhone 18 Akku: warum die mAh-Zahl kaum steigt

Update vom 9. September 2026 – die Keynote ist gelaufen. Apple hat, wie in diesem Beitrag erwartet, keine Milliamperestunden genannt, sondern Laufzeiten: 34 Stunden Videowiedergabe beim iPhone 18 Pro, 43 Stunden beim iPhone 18 Pro Max. Das faltbare Modell heißt iPhone Duo und schafft 31 Stunden auf dem inneren, 44 Stunden auf dem äußeren Display. Die unten genannten Leak-Zahlen bleiben damit unbestätigt – sie stehen hier weiter, weil der Beitrag zeigt, wie belastbar solche Vorabzahlen sind. Alle offiziellen Daten, Preise und Termine: Apple Keynote 2026 – iPhone 18 Pro, iPhone Duo und alle Preise.

TL;DR – das Wichtigste zuerst

  • Der Akku wächst laut Leaks um weniger als ein Prozent. Für das iPhone 18 Pro kursieren 4.288 mAh gegenüber 4.252 mAh beim iPhone 17 Pro – ein Plus von 0,85 Prozent. Das liegt unterhalb dessen, was im Alltag spürbar ist.
  • Modelle mit physischem SIM-Schacht haben weniger Kapazität. Für China werden 4.056 mAh statt 3.988 mAh genannt. Der Schacht kostet Bauvolumen, das sonst der Zelle zur Verfügung stünde.
  • Apple setzt offenbar kein Silizium-Karbon ein. Chinesische Flaggschiffe erreichen damit 6.500 mAh und mehr im gleichen Gehäusevolumen – Apple bleibt bei bekannter Zelltechnik.
  • Apple hat die Kapazität auch nach der Vorstellung nicht genannt. Offiziell sind nur Laufzeiten: 34 Stunden Video beim iPhone 18 Pro, 43 Stunden beim Pro Max. Die mAh-Zahlen unten bleiben Leaks.
  • Mehr mAh bedeutet beim iPhone ohnehin nicht automatisch mehr Laufzeit. Die Ausdauer entsteht aus dem Zusammenspiel von Chip, Display und iOS – nicht aus der Zellgröße allein. Genau deshalb nennt Apple Stunden statt Milliamperestunden.

Zum iPhone 18 Akku kursierten ab Juni 2026 konkrete Zahlen: 4.288 mAh für das iPhone 18 Pro gegenüber 4.252 mAh beim Vorgänger, ein Zuwachs von 0,85 Prozent. Bestätigt ist davon bis heute nichts – Apple nennt Kapazitäten grundsätzlich nicht, auch nach der Vorstellung am 9. September 2026 nicht. Offiziell sind nur Laufzeiten: 34 Stunden Videowiedergabe beim iPhone 18 Pro, 43 Stunden beim Pro Max. Dieser Beitrag erklärt, warum die mAh-Zahl trotzdem so prominent diskutiert wird – und warum sie über deinen Alltag wenig aussagt.

Inhalt

Was bestätigt ist – und was nur geleakt

Der Belegstatus einer Vorabinformation beschreibt, wie gut eine Angabe abgesichert ist – von der offiziellen Herstellermitteilung bis zur reinen Vermutung. Vor einem Produktstart ist diese Unterscheidung wichtiger als die Zahl selbst, weil Leaks und Spekulationen im gleichen Tonfall verbreitet werden.

Belegstatus-Matrix zum iPhone 18 Akku: was bestätigt, was geleakt und was unbelegt ist
Vor dem Release zählt der Belegstatus, nicht die Schlagzeile.

Bestätigt ist genau ein Punkt: der Termin. Apple hat für den 9. September 2026 eingeladen und führt das Event auf der offiziellen Apple-Events-Seite; Vorbestellungen sollen am 12. September starten, der Verkauf am 18. September. Vorgestellt wurden dort das iPhone 18 Pro und Pro Max, das faltbare iPhone Duo, Apple Watch Series 12 und Ultra 4 sowie AirPods 5.

Alle Kapazitätsangaben stammen dagegen aus Zuliefererkreisen und wurden im Juni und Juli 2026 von mehreren Fachmedien berichtet, darunter Macerkopf. Sie sind plausibel, weil sie sich decken – aber sie bleiben Leaks. Nicht belegt sind Ladeleistung in Watt und reale Laufzeit; wer dazu heute Zahlen nennt, rät.

Merksatz: Eine Zahl, die von fünf Portalen abgeschrieben wurde, ist nicht fünffach bestätigt. Sie ist einmal geleakt und fünfmal weitergereicht.

Wichtigste Erkenntnis: Bis zum 9. September gibt es zum iPhone 18 Akku keine belastbare Kapazitätsangabe – nur einen belastbaren Termin.

Die geleakten Kapazitäten im Vergleich

Die geleakten Werte zeigen einen Zuwachs im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Für das iPhone 18 Pro werden 4.288 mAh genannt, für das iPhone 17 Pro sind 4.252 mAh dokumentiert – ein Plus von 36 mAh oder 0,85 Prozent.

Balkendiagramm der geleakten iPhone 18 Pro Akkukapazität im Vergleich zum iPhone 17 Pro und chinesischen Flaggschiffen
Der Zuwachs liegt unter einem Prozent – der Abstand zur Konkurrenz ist deutlich größer.
ModellSIM-VarianteKapazität (Leak)Veränderung
iPhone 17 ProeSIM4.252 mAhReferenz
iPhone 18 ProeSIM4.288 mAh+0,85 %
iPhone 17 Prophysische SIM3.988 mAhReferenz
iPhone 18 Prophysische SIM4.056 mAh+1,71 %
iPhone 18 Pro Maxk. A.ca. 5.391 mAheinzelne Quelle

Auffällig ist, dass die Variante mit physischem SIM-Schacht prozentual stärker zulegt als die eSIM-Version. Das deutet darauf hin, dass Apple im Inneren umgebaut hat und dabei vor allem dort Volumen gewonnen hat, wo bisher am meisten verloren ging.

Wichtigste Erkenntnis: 36 mAh mehr entsprechen bei einem typischen Verbrauch weniger als zehn Minuten zusätzlicher Nutzung. Das ist Messgenauigkeit, kein Fortschritt.

Warum die SIM-Variante die Kapazität bestimmt

Ein physischer SIM-Schacht ist ein mechanisches Bauteil im Gehäuseinneren, das Platz beansprucht, den sonst die Akkuzelle nutzen könnte. Deshalb haben iPhones für Märkte mit SIM-Pflicht durchgängig weniger Kapazität als die eSIM-Modelle desselben Geräts.

Der Unterschied ist erheblich: Zwischen der eSIM- und der SIM-Variante des iPhone 18 Pro liegen laut den Leaks 232 mAh – also mehr als das Sechsfache dessen, was die neue Generation gegenüber der alten gewinnt. Der Wechsel von physischer SIM auf eSIM bringt im selben Gerät mehr Akku als ein kompletter Modellwechsel.

Für deutsche Käufer ist das praktisch relevant, weil hier eSIM-Modelle verkauft werden. Wer ein Gerät aus einem SIM-Markt importiert, bekommt systematisch weniger Kapazität – ein Punkt, den Preisvergleiche selten erwähnen.

Wichtigste Erkenntnis: Wenn du Kapazitäten vergleichst, vergleiche immer dieselbe SIM-Variante. Sonst misst du den Schacht, nicht die Generation.

Was 0,85 Prozent im Alltag bedeuten

Ein Kapazitätszuwachs von 0,85 Prozent liegt unterhalb der Wahrnehmungsschwelle. Bei einem Gerät, das im Alltag rund 14 Stunden durchhält, entspricht das etwa sieben zusätzlichen Minuten – weniger als die Schwankung zwischen einem warmen und einem kühlen Tag.

Zum Vergleich: Ein Akku, dessen Gesundheit von 100 auf 90 Prozent gefallen ist, verliert das Zehnfache dieses Zuwachses. Wie sich der Zustand einer Zelle auslesen lässt, beschreibt unser Beitrag Akkugesundheit prüfen. Und was die Laufzeit im Alltag tatsächlich frisst, steht in Akku schnell leer: 10 Tipps.

Das heißt nicht, dass das iPhone 18 Pro schlechter durchhält. Es heißt, dass eine mögliche Verbesserung nicht aus der Zelle kommt, sondern aus Effizienz – aus dem Chip, dem Display und der Software.

Wichtigste Erkenntnis: Wer wegen der Akkulaufzeit auf das iPhone 18 wartet, wartet auf einen Effekt, den die Kapazitätszahl nicht hergibt.

Silizium-Karbon: der Technologiesprung, den Apple auslässt

Silizium-Karbon-Akkus sind Zellen, deren Anode statt reinem Graphit einen Silizium-Kohlenstoff-Verbund nutzt. Silizium speichert deutlich mehr Lithium pro Volumen, wodurch bei gleicher Baugröße mehr Kapazität möglich ist.

Mehrere chinesische Hersteller setzen die Technik bereits ein und erreichen in Flaggschiffen 6.500 mAh und mehr – bei vergleichbar schlanken Gehäusen. Gegenüber den geleakten 4.288 mAh des iPhone 18 Pro ist das rund die Hälfte mehr Kapazität im selben Formfaktor.

Nach aktueller Berichtslage verzichtet Apple beim iPhone 18 Pro darauf. Das ist nicht zwingend ein Fehler: Silizium-Anoden altern anders, quellen beim Laden stärker und stellen höhere Anforderungen an das Zellmanagement über mehrere Jahre. Wer sieben Jahre Softwareunterstützung verspricht, hat andere Prioritäten als ein Spitzenwert im Datenblatt. Die Technik selbst haben wir in Wie viel mAh braucht ein Handy ausführlicher eingeordnet.

Einordnung: Der Kapazitätsvorsprung chinesischer Flaggschiffe ist real. Der Laufzeitvorsprung ist es deutlich weniger – weil iOS und Apples Chips pro Milliamperestunde mehr herausholen.

Wichtigste Erkenntnis: Der Abstand von 4.288 zu 6.500 mAh ist ein Datenblatt-Abstand. Im Alltag schrumpft er erheblich zusammen.

Der Sonderfall: das iPhone Duo

Faltbare Smartphones verteilen ihre Energie üblicherweise auf zwei getrennte Zellen – eine in jeder Gehäusehälfte, verbunden über das Scharnier. Das ist konstruktiv notwendig, weil ein einzelner starrer Akkublock die Faltung nicht mitmachen würde.

Für den Vergleich mit klassischen iPhones hat das eine wichtige Folge: Die addierte Kapazität eines Faltgeräts lässt sich nicht direkt gegen die eines Barrenhandys stellen. Zwei kleinere Zellen haben zusammen mehr Gehäusewand, mehr Schutzelektronik und mehr ungenutztes Volumen zwischen sich als eine große Zelle gleicher Gesamtkapazität. Dazu kommt ein größeres, faltbares Display, das im aufgeklappten Zustand deutlich mehr Fläche ausleuchtet.

Das faltbare Apple-Gerät heißt iPhone Duo und wurde am 9. September 2026 vorgestellt. Eine Kapazität in Milliamperestunden nennt Apple auch hier nicht – wohl aber die Laufzeit, und die ist bei einem Faltgerät zweigeteilt: bis zu 31 Stunden Videowiedergabe auf dem inneren 7,6-Zoll-Display, bis zu 44 Stunden auf dem äußeren 5,4-Zoll-Display. Wer beide Displays gemischt nutzt, landet laut Apple bei rund 24 Stunden.

Das ist die eigentlich nützliche Angabe: Sie sagt, was das Gerät leistet, statt was in ihm verbaut ist. Wenn zu einem Faltgerät später doch mAh-Zahlen kursieren, lohnt der genaue Blick, ob eine Summe oder eine Einzelzelle gemeint ist. Beides steht bei Faltgeräten regelmäßig nebeneinander und führt zu Vergleichen, die nicht zusammenpassen.

Wichtigste Erkenntnis: Kapazitätszahlen von Faltgeräten und Barrenhandys gehören in getrennte Tabellen. Wer sie mischt, vergleicht Bauformen, nicht Akkuleistung.

Warum mAh beim iPhone wenig über die Laufzeit sagt

Milliamperestunden messen die gespeicherte Ladungsmenge, nicht die nutzbare Zeit. Wie lange ein Gerät durchhält, ergibt sich erst aus dem Verhältnis von Kapazität zu Verbrauch – und der Verbrauch unterscheidet sich zwischen Plattformen erheblich.

Ein konkretes Beispiel aus dem direkten Vergleich: Android-Geräte mit 5.000 mAh erreichen im Alltag oft ähnliche Laufzeiten wie iPhones mit gut 4.000 mAh. Der Grund liegt in der Fertigungstechnik des Chips, der Display-Ansteuerung und darin, wie aggressiv das Betriebssystem Hintergrundprozesse stoppt.

Deshalb ist die Kapazitätszahl allein kein Kaufkriterium. Aussagekräftig wird sie erst zusammen mit unabhängigen Laufzeitmessungen – und die gibt es frühestens nach dem Verkaufsstart am 18. September.

Wichtigste Erkenntnis: Vergleiche mAh nur innerhalb derselben Plattform. Zwischen iOS und Android vergleicht die Zahl Äpfel mit Birnen.

Was die Keynote bestätigt hat

Zwischen Keynote und Verkaufsstart liegen neun Tage, in denen sich die Informationslage vollständig dreht – von Leaks zu offiziellen Angaben und ersten unabhängigen Messungen. Am 9. September 2026 ist der erste Teil dieser Drehung passiert. Das Ergebnis für die Akkufrage lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Apple hat keine einzige Kapazitätsangabe veröffentlicht.

Stattdessen stehen in den technischen Angaben Laufzeiten – und die sind für eine Kaufentscheidung ohnehin die brauchbarere Größe, weil sie Chip, Display und Betriebssystem bereits einrechnen. Damit ist auch der Praxistest dieses Beitrags entschieden: Die geleakten 4.288 mAh sind weder bestätigt noch widerlegt worden. Sie sind schlicht irrelevant geblieben.

Zeitplan iPhone 18: Keynote 9. September, Vorbestellung 12. September, Verkaufsstart 18. September 2026
Neun Tage zwischen Keynote und Verkaufsstart – und was in dieser Zeit jeweils passiert.

Offiziell von Apple – die Laufzeiten (Stand 9. September 2026)

  • 34 Stunden – Videowiedergabe iPhone 18 Pro.
  • 43 Stunden – Videowiedergabe iPhone 18 Pro Max.
  • 31 / 44 Stunden – iPhone Duo, inneres beziehungsweise äußeres Display.
  • 50 % in ca. 15 Minuten – Schnellladen per Kabel, mit einem Netzteil ab 60 Watt.
  • 18. September 2026 – Verkaufsstart iPhone 18 Pro; das iPhone Duo folgt am 23. Oktober.

Quelle: technische Angaben auf apple.com/de. Eine Kapazität in mAh nennt Apple weiterhin nicht.

Weiterhin unbestätigt – die Leak-Zahlen vom Sommer 2026

  • 4.288 mAh – geleakte Kapazität des iPhone 18 Pro in der eSIM-Variante.
  • +0,85 % – Zuwachs gegenüber dem iPhone 17 Pro mit 4.252 mAh.
  • +1,71 % – Zuwachs bei der Variante mit physischem SIM-Schacht (4.056 statt 3.988 mAh).
  • 232 mAh – Differenz zwischen eSIM- und SIM-Variante desselben Modells; mehr als das Sechsfache des Generationssprungs.
  • 6.500 mAh+ – Kapazität chinesischer Flaggschiffe mit Silizium-Karbon-Zellen.

Diese Angaben stammen aus Leaks vom Juni und Juli 2026 und sind von Apple bis heute weder bestätigt noch widerlegt worden.

Wichtigste Erkenntnis: Die Keynote hat die mAh-Frage nicht beantwortet, sondern erledigt. Wer die Laufzeit wissen will, liest Stunden – nicht Milliamperestunden.

Was du jetzt tun kannst

Die Zahlen liegen auf dem Tisch, die Geräte sind ab dem 18. September im Handel. Damit verschiebt sich die sinnvolle Handlung vom Abwarten zum Prüfen – und zwar am eigenen Gerät, nicht am neuen.

  1. Aktuellen Akkuzustand prüfen. Unter Einstellungen, Batterie, Batteriezustand steht die maximale Kapazität deines jetzigen Geräts. Unter 80 Prozent lohnt ein Tausch oft mehr als ein neues Gerät.
  2. Laufzeit mit Laufzeit vergleichen, nicht mit mAh. Die offiziellen 34 beziehungsweise 43 Stunden Video lassen sich gegen die Angabe deines aktuellen Modells stellen. Kapazitätszahlen aus Leaks taugen dafür nicht.
  3. Unabhängige Messungen abwarten. Erst nach dem 18. September zeigen Tests, ob die Laufzeit im Alltag tatsächlich steigt. Teardowns mit gemessenen Kapazitäten folgen meist in der Woche danach.
  4. Vorgängermodelle im Blick behalten. Seit der Vorstellung fallen die Preise der älteren Modelle – am Neu- wie am Gebrauchtmarkt.
  5. Ladeausrüstung prüfen, nicht ersetzen. Im Karton des iPhone 18 Pro liegt kein Netzteil, nur ein USB-C-Kabel. Für Apples Angabe „50 Prozent in etwa 15 Minuten" sind 60 Watt nötig; ein vorhandenes 20-Watt-Netzteil lädt weiterhin, nur langsamer. Welche Wattzahl wirklich etwas ändert, steht in Schnellladen: wie viel Watt braucht man wirklich.

Den vollständigen Überblick über alles, was am 9. September vorgestellt wurde – Preise, Termine, Ladedaten – findest du in unserer Zusammenfassung der Keynote. Wer sich fragt, wie lange sich Akkus künftig überhaupt noch tauschen lassen, findet die regulatorische Seite in EU-Akkupflicht ab 2027.

Wichtigste Erkenntnis: Die Handlung mit dem besten Verhältnis von Aufwand zu Wirkung bleibt dieselbe wie vor der Keynote: den Zustand deines aktuellen Akkus prüfen.

Original-Netzteile und Ladekabel ansehen – im Karton des iPhone 18 Pro liegt keines.

Häufige Fragen

Nennt Apple die Akkukapazität des iPhone 18 offiziell?

Nein – auch nach der Vorstellung am 9. September 2026 nicht. Apple gibt keine Milliamperestunden an, sondern Laufzeiten in Stunden: 34 Stunden Videowiedergabe beim iPhone 18 Pro, 43 Stunden beim Pro Max. Kapazitätsangaben stammen deshalb immer aus Zulassungsdokumenten, Teardowns oder Zuliefererkreisen.

Woher kommen die geleakten mAh-Zahlen?

Aus Zuliefererkreisen, die im Juni und Juli 2026 an mehrere Fachmedien gelangten. Sie decken sich untereinander, sind aber nicht unabhängig verifiziert. Apple hat sie bei der Vorstellung weder bestätigt noch widerlegt – Klarheit bringen erst Teardowns nach dem Verkaufsstart.

Bekommt das iPhone 18 Pro Max wirklich über 5.000 mAh?

Das ist weiterhin offen. Apple hat auch bei der Vorstellung keine Kapazität genannt. Bestätigt ist nur die Laufzeit: 43 Stunden Videowiedergabe. Die kursierende Angabe von rund 5.391 mAh beruht auf einer einzelnen Quelle und ist entsprechend vorsichtig zu behandeln.

Lädt das iPhone 18 Pro schneller als sein Vorgänger?

Apple nennt jetzt konkrete Werte: 50 Prozent Ladung in etwa 15 Minuten mit einem Netzteil ab 60 Watt, per MagSafe 50 Prozent in 30 Minuten mit einem Netzteil ab 35 Watt. Kabellos laden MagSafe und Qi2 erstmals gleich schnell, mit jeweils bis zu 25 Watt. Ein Netzteil liegt dem Gerät nicht bei.

Warum haben iPhones weniger mAh als Android-Flaggschiffe?

Weil Apple Chip, Display und Betriebssystem gemeinsam entwickelt und auf Effizienz statt auf Kapazität optimiert. Das ergibt bei kleinerer Zelle vergleichbare Laufzeiten, macht die reine mAh-Zahl aber zu einem schlechten Vergleichsmaß zwischen den Plattformen.

Sollte ich mein iPhone 17 Pro jetzt verkaufen?

Der Nachfolger ist vorgestellt, der übliche Wertverlust hat also bereits eingesetzt – der günstigste Verkaufszeitpunkt lag davor. Wer ausschließlich wegen der Akkulaufzeit wechseln will, sollte die offiziellen Stundenangaben beider Geräte vergleichen, statt sich auf Kapazitätsgerüchte zu stützen.

Verbessert ein neues Netzteil die Akkulaufzeit?

Nein. Ein Netzteil beeinflusst, wie schnell geladen wird, nicht wie lange die Ladung hält. Für die Laufzeit zählen Akkuzustand, Displayhelligkeit und Nutzungsverhalten.

Wann erscheinen die ersten echten Akku-Tests?

Ab dem Verkaufsstart am 18. September 2026. Teardowns mit gemessenen Kapazitäten folgen meist innerhalb der ersten Woche danach – sie sind die einzige Quelle, die die Leak-Zahlen bestätigen oder widerlegen kann.

Kommt noch ein reguläres iPhone 18 ohne „Pro"?

Apple hat kein iPhone 18 ohne den Zusatz „Pro" vorgestellt und auch keinen Termin dafür genannt. Die aktuelle Palette besteht aus iPhone Duo, iPhone 18 Pro, iPhone Air, iPhone 17, iPhone 17e und iPhone 16. Wer günstiger einsteigen will, schaut auf das iPhone 17 ab 1.099 Euro. Berichte über ein reguläres iPhone 18 im Frühjahr 2027 sind unbestätigte Vorabmeldungen.

Fazit und nächster Schritt

Die Akkugeschichte des iPhone 18 Pro ist eine Geschichte über Erwartungen, nicht über Technik. Ein Zuwachs von unter einem Prozent ist keine Verbesserung, die man spürt – und der viel größere Unterschied liegt zwischen eSIM- und SIM-Variante desselben Geräts, nicht zwischen zwei Generationen.

Zwei Dinge lohnen sich zu merken. Erstens: Die Kapazitätszahlen aus dem Sommer sind bis heute Leaks geblieben – Apple hat sie auch bei der Vorstellung nicht bestätigt. Zweitens: Beim iPhone entsteht Laufzeit im Chip und in iOS, nicht in der Zellgröße. Genau deshalb nennt Apple Stunden statt Milliamperestunden, und genau deshalb sagt die mAh-Zahl über deinen Alltag weniger aus, als ihre Prominenz vermuten lässt.

Der Schritt, der sich rechnet, ist der Blick auf dein aktuelles Gerät: Akkuzustand prüfen und die Ladeausrüstung kontrollieren. Falls dabei ein müdes Netzteil oder ein brüchiges Kabel auffällt: Original-Netzteile und Ladekabel im Sortiment ansehen – Neuware mit Hersteller-Bestellnummer, 12 Monate Garantie, 14 Tage Rückgaberecht.

Über die Autoren

Dieser Beitrag stammt von der Valmento Redaktion. Wir handeln seit 2022 mit Original-Zubehör und Ersatzteilen für Smartphones und Wearables und verfolgen Produktzyklen beruflich, weil sie unser Sortiment bestimmen.

Methodik: Für diesen Beitrag haben wir jede Angabe nach Belegstatus getrennt. Der Termin am 9. September 2026 sowie Vorbestellungs- und Verkaufsdatum beruhen auf der Apple-Einladung und der Berichterstattung von AppleInsider, Macworld und Forbes vom August 2026. Die Kapazitätsangaben von 4.288 und 4.056 mAh stammen aus Zuliefererkreisen und wurden im Juni und Juli 2026 unter anderem von Macerkopf, WinFuture und ComputerBase berichtet; die Prozentwerte haben wir selbst aus den genannten Zahlenpaaren berechnet. Ladeleistung und reale Laufzeit hatten wir in der Erstfassung bewusst ausgelassen, weil dazu keine belastbare Quelle vorlag. Nachtrag vom 9. September 2026: Die Laufzeit- und Ladeangaben in diesem Beitrag stammen jetzt direkt von apple.com/de (Produktseiten und technische Angaben, abgerufen am Abend der Keynote). Die Leak-Zahlen haben wir nicht gelöscht, sondern als weiterhin unbestätigt gekennzeichnet – ihr Belegstatus ist der Gegenstand dieses Beitrags. Valmento verkauft keine Smartphones – dieser Beitrag ist eine Einordnung, keine Verkaufsempfehlung.

Zuletzt geprüft am 9. September 2026 durch die Valmento Redaktion.

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Valmento Redaktion

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